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MOTORSPORT AUF SPANISCH - BARCELONA 2011

Nach so einer grandiosen Zeit wird es uns hoffentlich jeder nachsehen, dass es ausnahmsweise mal etwas länger gedauert hat einen Text über unser kleines, feines Team, die interessante Reise nach Spanien und die gewonnenen Eindrücke zu schreiben.

Die Maxime für die 24h auf dem CIRCIUT DE CATALUNYA war: ANKOMMEN

Was dann geschah war vielmehr als das.

Nach einer turbulenten Anreise für den ein oder anderen, liess auch der Zeitplan des 24h – Rennens keine Atempause zu, von Schlafpausen mal ganz zu schweigen.

Aber wir fanden schnell einen guten Rhythmus, den wir bis zum Schluss beibehielten.

Die Trainings verliefen ohne weitere Probleme. Im Qualifying zeigten unsere 5 Fahrer, dass mit ihnen zu rechnen ist und kamen gut mit der neuen Strecke zurecht.

Die Hitze stellte zuerst eine Herausforderung dar, allerdings schickte der Wettergott aus der Eifel herzliche Regengrüsse. Waren wir zuerst darüber entsetzt? Natürlich! Wir wollten doch Sonne! Ziemlich schnell sahen wir aber den positiven Aspekt: Bestens bekannte Umstände für unsere Fahrer und keine 70 Grad im Auto – noch Fragen?

So startete der Clio am Samstag pünktlich um 12:00h von Platz 5 der Klasse aus in 24h voller Spannung.

Neu für uns waren einige ... sagen wir mal „interessante“ Aufgaben, die das Reglement vorgab. Hatten wir bis dahin gedacht MOTORSPORT sei ENGLISCH wurden wir eines besseren belehrt. In Barcelona ist Motorsport ziemlich SPANISCH. Etwaige Verständigungsschwierigkeiten mit den, uns ans Herz gewachsenen, Marshalls des Veranstalters wurden einfach mit Händen und Füssen aus dem Weg geräumt.

Die ersten Stunden verstrichen, im Schnitt fanden die Boxenstopps und damit verbundenen Fahrerwechsel alle 90 Minuten statt. Absolute Konzentration – anders als in der VLN nur 4 Mechaniker am Auto – Fahrer rein, Anschnallen, Trinkflasche justieren, Bremsen-Check, Blick in den Motorraum, Reifen fest, Passender Aufkleber hinten rechts – und schon ging die Fahrt weiter.

Dann brach die Nacht heran. Unsere Jungs auf der Strecke hatten sich im Nachtraining schon an die ausgiebige Beleuchtung der Strecke gewöhnt.

Safety-Car und Code 60 – Phasen wurden professionell gemeistert, an der Box Reifen geschält und die Fahr-Zeiten im Auge behalten, zwischendurch ein kleiner Imbiss vom Catering und unglaublich viele Liter Energie Drinks um wach zu bleiben.

Immer das Ohr am Funk und den Blick auf den Monitor gerichtet kam dann die sensationelle Info: WIR LIEGEN AUF PLATZ 3 – mitten in der Nacht ein wahnsinniger zusätzlicher Motivationsschub für das gesamte Team. So konnte es weitergehen.

Tat es auch – bis der frühe Morgen graute.

Übrigens die Zeit, in der die meisten Unfälle passieren.

Der Funkspruch: MOTOR AUS sorgte für einen weiteren Schub – allerdings voll von Adrenalin. Freundlicherweise sprang der kleine Franzose wieder an – ein Boxenstopp war jedoch unausweichlich - passenderweise konnte dieser mit einem weiteren Fahrerwechsel koordiniert werden.

Jetzt bekam die MechanikerCrew richtig was zu tun: Fehlersuche – so schnell wie möglich – so gründlich wie nötig – um nicht weitere Stopps in Kauf nehmen zu müssen.

Zündspulenwechsel, Anlasser, Zündkerzen – gecheckt – ersetzt – dokumentiert – und ab dafür.

Wie sich jeder denken kann, hatte dies trotz der schnellen Arbeitsweise einige Zeit gekostet.

Also hiess es für unsere 5 Gladiatoren Boden gutmachen. Dies tat jeder nach seinen Kräften – auch im Auto herrschte Teamwork der EXTRAKLASSE!

Runde um Runde wurde aufgeholt, dann leider der nächste Rückschlag: Radnarbe wechseln um keinen Ausfall zu riskieren.

Das hiess in der Summe wieder Platz 5 – OK – von hier aus waren wir gestartet – zwar schade, aber kein Drama.

Weiter ging die Fahrt – inzwischen war es 10:00h – noch 2 Stunden musste der kleine Clio den 4,6 km langen Kurs bezwingen.

In den Gesichtern der Crew: Spannung – Erwartung – kaum Müdigkeit ....

2 Stunden können unglaublich lang sein!

Dann der Knaller: Über den Bildschirm flimmerte die Aufforderung ein Teammitglied von uns zu den Stewards zu schicken.

Was war geschehen? Hatten wir einen Fehler gemacht? Fahrer länger als die 2 festgelegten Stunden auf dem Clio fahren lassen? Konnte eigentlich alles nicht sein – aber der Aufruf wirkte wie ein bevorstehender Besuch beim Schuldirektor.

Also machte sich eine Delegation im Laufschritt (ganz schön anstrengend nach fast 30 Stunden wach) auf in die Race-Control.

Dort erwartete uns eine grimmig dreinblickende Dame. OH WEIA, was kam nun – nachdem wir nun auch in ihr Büro gebeten wurden, machte sich langsam ein ziemlich mulmiges Gefühl breit.

Es folgte der fast schon legendäre Satz: „THIS IS A WARNING!“

....

„Your driver was too fast“  - das lasse man sich bitte auf der Zunge zergehen – Der Fahrer war zu schnell? Nach der langen Zeit wach guckten wir vermutlich ziemlich verständnislos aus der Wäsche – befanden wir uns nicht an und auf einer Rennstrecke?

Die Auflösung folgte auf dem Fusse: Beim letzten Boxenstopp hatten wir unseren Fahrer ziemlich motiviert und mit der Maßgabe „ALLES ZU GEBEN“ ins Auto gesetzt.

Das hatte er also offensichtlich schon in der Boxengasse getan......

Aber da es nur eine Verwarnung gegeben hatte, mussten wir ziemlich schnell über diesen charmanten Vorfall lächeln – handelte es sich doch bei dem aktuellen Fahrer auf dem Clio um unseren Lieblings-Fahrlehrer ....

Um 11:25h wechselten wir zum letzten Mal auf Werner Gloyna.

Den emotionalen Moment der Zielankunft hatte er sich mehr als verdient.

Die letzten Minuten waren für uns alle wie eine Ewigkeit – aber eines war irgendwann jedem klar – wir würden ankommen – und das sogar als 5. in der Klasse A2.

Punkt 12:00h am Sonntag wurde das Rennen abgewunken. RIESENFREUDE beim Team, das sich komplett an der Boxenmauer eingefunden hatte um den Clio und seine Fahrer gebührend zu feiern.

Was folgte waren Bierduschen für Werner, strahlende Gesichter, vielleicht auch ein paar kleine Freudentränchen, jede Menge Erinnerungsfotos und die Erkenntnis:

IM NÄCHSTEN JAHR SIND WIR WIEDER DABEI!

Ein RIESIGES DANKE geht an das gesamte TEAM für diese unglaublichen Tage in der spanischen Sonne. Wir wollten uns international präsentieren DAS haben wir getan. UND WIE!! Professionelle Arbeit jedes einzelnen, Teamwork vom ALLERFEINSTEN und dabei soviel Spass, dass es schwer fällt die richtigen Worte dafür zu finden. Ein großartiges Erlebnis, das uns allen wohl für immer in Erinnerung bleiben wird.

Die unzähligen Anekdoten werden uns sowieso für immer verfolgen!

Lesen Sie doch im zweiten Teil unserer Spanienreise wie es abseits des CIRCIUT DE CATALUNYA weiterging. Jeder Text braucht allerdings ein wenig Zeit – daher sehen Sie es uns nach, wenn wir uns diese nehmen.

Sonnige Grüße, bis bald und viel Spass mit den Fotos in der Bildergalerie!!

Die Gloyaner

 

 

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