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Barcelona 24h GAUDI die ZWEITE

2011 war für uns, wie die meisten ja wissen, schon sehr erfolgreich - Platz fünf in der Klasse  - 26 GESAMT
Dieses Jahr sollte dieses Ergebnis mindestens wiederholt werden.
2 Autos und 8 Fahrer im Gepäck - die Hardware stimmte schon mal auf dem Weg unser ehrgeiziges Ziel zu verfolgen. Die Stammfahrer rund um Werner Gloyna, Marc Hurler und Ralf Völkel wurden international ergänzt - so durften wir Christian Dijkhoff und Vincent Le Sage aus den Niederlanden sowie Stefan Tanner aus der schönen Schweiz bei uns begrüßen.

Als *alte* Bekannte griffen des Weiteren auch Friedel Joho und Daniel Weckop ins Lenkrad. Logisch, dass alle auch noch familiäre Unterstützung mitbrachten, so war vor Box 33 immer was los. Dass die sprachlichen Unterschiede immer wieder für Erheiterung sorgten versteht sich von selbst.

Da die großartige Veranstaltung von 2011  auch viele andere Teams nach Barcelona gelockt hatte, sahen wir uns insgesamt 18 Fahrzeugen in unserer Klasse gegenüber.
Die beiden Qualifyings liessen sich sehr gut an. schon zu Beginn war klar - die Rundenzeiten werden schneller, als im Vorjahr, auch den anscheinend obligatorischen Besuch bei der Rennleitung absolvierten wir diesmal schon im Vorfeld - möglicherweise ein Vorteil, dies nicht eine halbe Stunde vor Schluss des Rennens erledigen zu müssen - denn da sollten wir andere Sorgen bekommen - doch dazu später! Mit beiden Clios schafften wir den Sprung ins vordere Mittelfeld der Startaufstellung - eine solide Ausgangsposition.


Punkt 12:00h am Samstag ging dann das gesamte Feld auf die Reise der 24h von Barcelona. Werner Gloyna #38 und Stefan Tanner #39 fuhren einen hervorragenden Start. Jeder Stint eines Fahrers durfte laut Reglement nicht länger, als 2 Stunden am Stück dauern, inclusive des Tankens  - bei der Hitzeentwicklung im Cockpit waren 2 Stunden allerdings auch die Schmerzgrenze - die 2 Liter Wasser, die jeder unserer Fahrer mit an Bord bekam, waren jedesmal komplett leer. Insgesamt waren es übrigens weit über 100 Liter allein an Wasser, die wir vertrunken haben!
Die ersten Stunden des Rennens verliefen relativ ruhig. Einzig die #38 hatte einige Probleme mit den Reifen. Diese konnten jedoch nach einiger Zeit gelöst werden. Position um Position schoben sich beide Autos weiter nach vorne.

So ein 24h Rennen setzt auf die Teamarbeit eines jeden einzelnen  - während die Autos draußen auf der Strecke kreisten, gab es in der Box jede Menge zu tun. Da galt es:  Fahreranzüge zu waschen, Essen vorzubereiten, das Ohr am Funk zu haben, das Ranking im Auge zu behalten, Reifen zu schälen und die nächsten Boxenstopps zu planen. Es war also bestimmt ALLES - außer langweilig!

Nach einigen Stunden, in denen sich das Feld sortiert hatte befanden wir uns generell mit beiden Clios in den TOP 25.

In der Klasse hieß dieses im Schnitt Platz 4 und 7 für Gloyna Motorsport.
Eine sehr gute Leistung! Auch für die langsam hereinbrechende Nacht waren wir bestens präpariert. Campingstühle, Isomatten und sogar bequeme Reisebetten für die "Kutscher" -  alles was ging wurde zur Entspannung genutzt. Die etwas eigenwillige Bettgestaltung von Markus (in der Box-neben den Reifen - auf Pappkartons) ließ die zahlreichen Gäste des Rennens durchaus staunen. Aber wenn man müde ist, kann man überall schlafen - ein 24h - Rennen bedeutet wesentlich länger wach zu sein, als eben nur diesen einen Tag!

Die einzigen Auffälligkeiten der Nacht waren wohl die Code 60 Phasen und ein brennender Porsche.

Wir bewerkstelligten Boxenstopps und Fahrerwechsel gewohnt professionell und trotz Müdigkeit mit höchster Aufmerksamkeit.

Auf die vermeintliche Ruhe der Nacht folgte ein aufregender Morgen und eine heiße letzte Phase. Inzwischen hatte sich die #38 auf Platz 3 der Klasse A2 etabliert - knapp dahinter unsere #39. Diese wurde übrigens unsanft durch einen anderen Clio von der Strecke befördert, vermutlich fiel Friedel einer Verwechslung zum Opfer, denn der ungebremste Angriff aufs Heck galt wohl eher der #38, die zu diesem Zeitpunkt mit Werner um den Kurs fuhr. Dieser befand sich allerdings genau hinter dem randalierenden Fahrer und hatte beste Sicht auf die Vorkommnisse.

Dies war wohl auch das erste Mal, dass wir an eine Podiums-Möglichkeit gedacht haben- allerdings hatten wir einen starken Verfolger.
Der schnelle MINI von Schirra-Motorsport fuhr zwar mit knapp 13 Runden Rückstand hinter uns - aber wir wissen ja, dass man sich im Motorsport NIE in Sicherheit wiegen kann - bis die Zielflagge fällt!

Die nächsten Stunden waren geprägt von hohem Adrenalin, ganz spitzen Ohren und immer wieder dem Blick auf den Monitor.

Auch 24h Rennen gehen einmal zu Ende - die beiden letzten Boxenstopps verliefen souverän - die #38 befand sich immer noch auf Rang 3 der Klasse - die #39 mit Platz 8 in den Top Ten! Die Aufgabe des Schlussturns fiel auf Ralf Völkel und Vincent Le Sage, der als jüngster Fahrer unserer Crew übrigens einen tollen Job gemacht hatte.Wie gut die Fahrer auch Startnummern übergreifend harmoniert haben zeigte sich bei der Zieldurchfahrt, hier wartete die #38 kurzerhand auf ihr Schwesterauto – damit man gemeinsam die karierte Flagge erleben konnte!

Hut ab für soviel Teamgeist!

Es machte den Anschein, dass das Podium für uns tatsächlich in greifbare Nähe rücken sollte - der Abstand zum MINI konnte gehalten werden- aber wie heißt es so passend: to finish first you have to finish first .....
So hatte der Renngott auch in diesem Rennen wieder mal eine Überraschung für uns parat:

Für diejenigen, die unser Rennen LIVE verfolgt und sich eventuell gefragt haben, warum die Zeiten von im Schnitt 2:13 urplötzlich auf über 2:30 anstiegen, gibt es eine simple, wenn auch mit Folgen behaftete Erklärung:
Ralf fuhr auf der #38 OHNE BREMSEN..... 20 Minuten vor Schluss - auf Podestkurs - den Traum - das  leise ausgesprochene große Ziel vor Augen - fielen am Clio die Bremsen aus ....
Das Gefühlschaos in jedem einzelnen von uns kann nicht in Worte gefasst werden - noch weniger, wie sich unser Pilot auf der Strecke gefühlt haben muss! Ralf trug die #38 buchstäblich um den Kurs unter der Sonne Spaniens! Nicht zu vergessen, die #46, die unaufhörlich näher rückte!
Das waren die längsten 20 Minuten, die wir je erlebt haben!
Einmal (grüne) Hölle und zurück!!

Dann nach einer gefühlten Ewigkeit die Erkenntnis: ES WÜRDE REICHEN!
GLOYNA MOTORSPORT - WIR WÜRDEN DAS PODEST AUF RANG 3 DER KLASSE A2 KOMPLETTIEREN - WAHNSINN!!

Alle Arbeit im Vorfeld, der Schweiß, die investierte Zeit, die Rückschläge - ALLES wurde in diesem Augenblick belohnt!

Kein Wunder, dass eine Menge Tränen der Freude flossen! Die auch nach der lautstarken und feucht fröhlichen Siegerehrung, bei der unsere Piloten einen verdammt guten Eindruck gemacht haben, noch nicht ganz versiegt waren.

Apropos Siegerehrung:
Auf dem Podium der Formel 1 zu stehen – das obligatorische Handtuch, eine Flasche Wasser und Cap gereicht zu bekommen - DAS war für unsere 4 Gladiatoren ein wirklich emotionales Erlebnis- genauso wie der anschliessende Jubel des Publikums!
Unklar ist zu diesem Zeitpunkt allerdings, ob unsere 4 Jungs heimlich Champagner schütteln geübt haben - Darin waren sie ganz klar die Champignons!!

Auch wenn wir "nur" ein Auto auf dem Podium hatten - dieses Ergebnis  ist auf die sensationelle  Arbeit des gesamten Teams zurückzuführen - auf und neben der Strecke haben alle Hand in Hand gearbeitet. Die Strategie der beiden Clios und ihrer Fahrer hat zu diesem wunderbaren Abschluss geführt! So haben wir nicht nur 4 sondern 8 Fahrer auf Platz 3!


Danke an dieser Stelle auch an unsere Fahrer, die so umsichtig, fair und mit grossem Racerherz gefahren sind!
DANKE, dass wir endlich zeigen konnten, was in uns steckt! Platz 3 und 8 in der Klasse - 14 und 24 GESAMT


Beflügelt von dieser Leistung ging der Abbau wirklich zügig von der Hand.
Klar, stand ja auch die teaminterne Feier auf dem Marktplatz in El Masnou an - es scheint, als sei dieser eine hervorragende Kulisse für großartige Ereignisse - erinnern wir uns - im letzten Jahr gaben es dort einen wunderschönen Heiratsantrag - in diesem Jahr das Podium bei den 24h von Barcelona - was passiert also 2013?
Fest steht: Dieser Erfolg macht Lust auf mehr!

Stichwort MEER:
Es versteht sich von selbst, dass Montag und Dienstag für ausgiebige Sonnenbäder genutzt wurden, bevor es wieder zurück ins leider sehr kalte Deutschland ging!

Wir möchten uns sehr herzlich bei allen bedanken, die uns die Daumen gedrückt haben und das Rennen LIVE oder auf irgendeinem anderen medialen Kanal verfolgt haben!!
Motorsport lebt von seinen Fans!

DANKE an EUCH!

Bis zum nächsten Bericht!
Eure Gloyaner

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