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Dubai Januar 2013 Teil 3

RENNTAG – die 24h von Dubai

Das Engagement der Crew gestern Abend hat sich ausgezahlt. Wir können den Tag ruhig angehen. Alle Aufgaben sind verteilt, die interne Crew und Fahrerbesprechung lässt auch keine Fragen mehr offen.

Kurz noch das WARM UP gefahren – alles funktioniert. Das Team – die Clios – nur das Wetter erinnert uns mal wieder ein bisschen an die Eifel. Statt Regen gibt es allerdings Flying Sand und Jacken in Dubai – wer hätte das gedacht.

Start ist um 14:00h – alles verläuft reibungslos. Die Startfahrer machen einen richtig ordentlichen Job und orientieren sich in der Klasse immer weiter nach vorne.

Die Wechsel bewältigen wir schnell und souverän, nun heisst es warten – immer das Ohr am Funk und die Augen auf ..... ja auf was ... in den meisten Fällen auf den Monitor und das GPS .... neuerdings aber auch auf die Liebesbriefe von der Rennleitung. Wir bekommen tatsächlich für beide Clios Zeitstrafen wegen Fehlstarts?!

Was ein Glück, dass wir die Kameras installiert haben – von wegen Fehlstart, alles regelkonform – die Strafen damit erlassen.

Auf der Strecke wird unterdessen mit ziemlich harten Bandagen gekämpft. Als kleines Fahrzeug musst Du richtig ums Überleben kämpfen. Unsere Fahrer berichten von riskanten und unnötigen Manövern der GT-Fahrzeuge. Immer wieder unterbrechen Code 60 Phasen den normalen Rennrhytmus. Eine wahre Materialschlacht, die zu vielen Unfällen führt.

Unbeirrt davon, mit der gesunden Mischung aus Verstand uns Racerherz fahren unsere Piloten immer weiter nach vorne. Im Schnitt finden wir uns auf Platz 3 und 6 der Klasse A2 wieder.

In Dubai wird es sehr früh dunkel – der Übergang in die Nacht ist generell eine sehr gefährliche Zeit auf der Strecke – so auch in diesem 24h Rennen.

Die Zeit verrinnt – da flattert die nächste Strafe in die Box – gut, dass wir den Weg in die Rennleitung schon so gut kennen – anders als zum Hotel – verlaufen wir uns hier definitiv nicht.

Leider ist dieser Besuch nicht von Erfolg gekrönt, aber es bleibt die Gewissheit, dass auch die großen Teams unter Beobachtung stehen und ebenfalls für Vergehen zur Rechenschaft gezogen werden.

Gegen 6:00h morgens der absolute Knaller: Wir fahren auf Position 1 in der Klasse. Damit hat nun wirklich niemand gerechnet. Wie heisst es so schön: Des einen Freud ist des anderen Leid. Einer der MINIs musste leider sie Segel streichen. Nun ist es an uns das Rennen weiter zu gestalten. Da bei uns immer gilt: Ausfallen ist keine Option gibt es die Anweisung über Funk, die Reifen nicht zu überfahren und weiter gut im Rhythmus zu bleiben.

Als der Morgen dämmert haben wir eine weitere Nacht ohne Schlaf, dafür mit genügend Aufregung hinter uns. Neben den normalen Boxenstops durften Steuergeräte getauscht, durch Teile auf der Strecke zerstörte Reifen gewechselt und Keilriemen ersetzt werden. Angesichts der zum Teil leicht wahnsinnigen Situationen „on the road“ beschweren wir uns aber nicht weiter.

Zwar haben wir die Führung eingebüsst halten uns aber weiter auf Platz 2.

Geduldig warten können ist eine der Eigenschaften, die man als Arbeitender beim 24h Rennen haben sollte .... die meisten von uns sind in dieser allerdings nicht ganz so gut.

Wie Kaugummi zieht sich die Zeit bis 14:00h.

Trotz Müdigkeit verlangen sich alle eine ungeheure Aufmerksamkeit ab. Jetzt gilt es bloss keinen Fehler zu machen, der unsere gute Position gefährden kann.

Das erledigen die Autos ganz von alleine .... ca. 2 Stunden vor Schluss, die letzten Wechsel sind gerade erledigt, da kommt es ganz dicke.

Bei der #104 ist der Schalthebel kurz vorm abbrechen, wird aber mit Kabelbindern so gut es geht repariert. Die #105 hingegen glänzt mit Zündaussetzern und fehlender Kupplung.

Alles was wir jetzt noch tun können ist abwarten – darin sind wir ja wie erwähnt – besonders gut und hoffen.

Parallelen zu Barcelona, wo 20 Minuten vor Schluss die Bremsen ausgefallen sind tun sich auf.

2 Stunden hingegen können so furchtbar lang sein. Die Funksprüche von Werner, der den Schlussturn fährt lassen auch nichts gutes ahnen.

Immer wieder der bange Blick auf den Monitor – fährt die #105 überhaupt noch?

Das tut sie: Ganz gross im Bild 30 Minuten vor Schluss zieht sie weiter ihre Kreise.

Werner trägt den kleinen Franzosen um den Kurs – jetzt muss er nur noch ganz kurze Zeit durchhalten.

Dann die Erlösung – der führende Black Falcon sieht die schwarz-weiss karrierte Flagge ..... und was ist das...? Werner ist VOR dem SLS über die Ziellinie gefahren und muss so noch eine weitere Runde dranhängen ..... Uns allen bleibt das Herz stehen. Nach verdammt langen 2:33 Minuten hat der 24h – Krimi endlich ein Ende.

Wir sind auf Platz 3 und 5 in der Klasse A2 – was für ein Erfolg!

Natürlich kullern die ersten Tränchen was dann folgt ist grenzenloser Jubel.

Die Siegerehrung ist ein grosser Spass, vor allem, als die Sieger auf Kamelen Richtung Podest geführt werden.

Unseren Fahrern Werner, Marc, Luigi, Olli ist der Stolz über ihre Leistung anzusehen, genauso wie dem gesamtem Team. Denn nur eine harmonische Mannschaft, in der jeder den anderen auffängt, wenn es darauf ankommt kann so einen Erfolg feiern und auch gemeinsam geniessen.

Wie auch in Barcelona haben sich ALLE diesen 3. Platz mehr als verdient. Beide Autos mit ihren Piloten können sich also zurecht „Könige der Wüste“ nennen.

Wir sagen DANKE für eine unglaubliche Woche in Dubai!

 

Der #104 mit

Stefan Tanner

Martin Gotsche

Thomas Franken

Vince le Sage

Der #105 mit

Werner Gloyna

Marc Hurler

Oliver Hönig

Luigi Stanco

By the Way – wusstet ihr, dass STANCO  - müde bedeutet? Aber das war der kleine Italiener mit der besten Zeit des Teams ganz bestimmt nicht!

Teamchefin und Chef für ihre weisen Entscheidungen und einfach alles!

Der gesamten Boxencrew, die so grossartig Hand in Hand gearbeitet und gleich 2 24h Rennen in einer Woche absolviert hat.

Mit Sven Buhmeier, Dirk Hoffmann, Michel Müller, Danielle Ollig, Dominik Rammert, Max Schnitzler, Basti Spinnrock und Gerd Weckop

Micha Tanner, die sich die Nacht am Boxenstand und beim Reifen schälen um die Ohren gehauen hat

Silvie Hönig für die tollen Videos und das Besorgen von fehlenden Dingen,

Chris Papst für die Hilfe während der Boxenstops und seine heilenden Hände,

Steen Gotsche, Luigis Brüdern, Nathy & Michael Dunn

Wen wir nicht vergessen werden und dürfen seid IHR! Für´s Daumen drücken, aufmunternde Worte, lustige Beiträge, das Lesen des Berichts bis zum Schluss – tollere Fans kann es nicht geben!!!

WE DID IT AGAIN! TOGETHER!!! THANX!!!

Über die weiteren Abenteuer, die das Team GLOYNA MOTORSPORT im Hexenkessel Dubai fernab der Rennstrecke erlebt hat berichten wir in der nächsten Folge von: DAS KENN ICH  - HIER SIND WIR RICHTIG

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